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| Heather Nova |
Heather NovaHeather Nova ( - 6. Juli 1967 in Bermuda als Heather Frith) ist eine zeitgenössische Musikerin / Songwriterin.
Nachdem sie lange in London gelebt hat, ist sie mittlerweile wieder nach Bermuda gezogen.
Sie verbrachte ihre Kindheit auf einem hochseetauglichen Boot, in dem sie auch mehrere Atlantiküberquerungen mitmachte. Ihre Eltern waren sehr musikbegeistert und sie nahmen ihre Musik auf die Reisen mit. So lernte sie als Kind Lieder von Bob Dylan, Joan Baez und deren Zeitgenossen kennen.
Im Alter von 12 Jahren bekam sie eine Gitarre geschenkt, und nachdem sie ein paar Akkorde gelernt hatte, begann sie bereits Songs zu schreiben.
Mit ihren CDs Storm, South, Siren und Oyster war sie insgesamt mehr als 1 Jahr in den deutschen LP-Charts vertreten
(Media Control).
- Storm: 8 Wochen in den Longplay-Charts (8. September 2003 - 2. November 2003)
- South: 8 Wochen in den Longplay-Charts (8. Oktober 2001 - 2. Dezember 2001)
- Siren: 21 Wochen in den Longplay-Charts (15. Juni 1998 - 8. November 1998)
- Oyster: 18 Wochen in den Longplay-Charts (13. Februar 1995 - 25. Juni 1995)
Mit ihren Maxi-CDs insgesamt 7 Wochen in den deutschen Single-Charts.
- Virus of the Mind
- I'm no angel
- London Rain
Ihre Begeisterung für Musik, Beobachtungen der Natur und welche Gefühle dabei auftauchen, kann man in ihren Stücken wiederfinden.
Die Lieder beinhalten auch Gedanken über die Welt und über ihren spirituellen Zusammenhalt. Manche ihrer Lieder handeln auch vom Zweifel und der Verlorenheit in der Welt, gerade wenn es in der Liebe Probleme gibt.
Die Musik ist zum Teil sehr rockig und melodisch (CD Siren), es gibt aber auch Lieder, die im wesentlichen nur mit der Gitarre begleitet werden (CD Storm).
Diskografie
- Redbird, 2005
- Storm, 2003
- South, 2001
- Wonderlust, 2000
- Siren, 1998
- The First Recording (Re-release von These Walls EP)(CD), 1997
- Live From The Milky Way, 1995
- Oyster, 1994
- Glowstars, 1993
- Blow, 1993
- These Walls (EP)(Vinyl), 1990
- Live at the Union Chapel (DVD), 2004
- Buch: The Sorrowjoy, 2002
Weblinks
- [http://www.heathernova.com Offizielle Webseite]
- [http://www.heathernova.de Deutsche Fan-Webseite]
Nova, Heather
Nova, Heather
Nova, Heather
Nova, Heather
Nova, Heather
th:เฮเทอร์ โนวา
6. JuliDer 6. Juli ist der 187. Tag des Gregorianischen Kalenders (der 188. in Schaltjahren) - somit bleiben noch 178 Tage bis zum Jahresende.
Ereignisse
- 990 – In der Schlacht von Pressburg schlagen Ungarn ein bayerisches Heer.
- 1253 - Der litauische Fürst Mindaugas erhält die Königskrone.
- 1415 - Der tschechische Reformator Johannes Hus wird auf dem Konstanzer Konzil als Ketzer verbrannt
- 1483 - Richard III. wird als König von England gekrönt.
- 1609 - Böhmen gewährt Religionsfreiheit.
- 1630 - Dreißigjähriger Krieg: Ein Heer von 13.000 Mann schwedischer Truppen unter Gustav II. Adolf landet in Deutschland.
- 1785 - Der US-Dollar wird einstimmig als Geld-Einheit für die Vereinigten Staaten gewählt. Dies ist das erste Mal, dass ein Staat ein Dezimal-Währungssystem angenommen hat.
- 1799 - Ranjit Singh's 25.000 Mann starten ihren Marsch in Richtung Lahore.
- 1801 - Schlacht von Algeciras: Die französische Flotte besiegt die britische Flotte.
- 1854 - In Jackson (Michigan) findet die erste Tagung der U.S. Republikanischen Partei statt.
- 1885 - Louis Pasteur testet erfolgreich seinen Impfstoff gegen Tollwut. Der Patient ist Joseph Meister, ein Junge, der von einem tollwütigen Hund gebissen wurde.
- 1892 - Dadabhai Naoroji wird erstes indisches Parlamentsmitglied im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland.
- 1908 - Robert Peary startet zu seiner Nordpol-Expedition.
- 1917 - Arabische Truppen erobern unter der Führung von Thomas Edward Lawrence ("Lawrence von Arabien") Aqaba von den Türken.
- 1919 - Das britische Luftschiff R-34 landet in New York und beendet die erste Überquerung des Atlantischen Ozeans durch ein Luftschiff.
- 1923 - Die Verfassung der UdSSR tritt in Kraft
- 1938 - S. Nicholson entdeckt den Jupitermond Lysithea (Jupiter X).
- 1938 - Beginn der Konferenz von Evian
- 1939 - Im Rahmen der antisemitischen Politik der Nazis wird das letzte verbleibende jüdische Unternehmen in Deutschland geschlossen.
- 1950 - Im Görlitzer Vertrag zwischen der DDR und der Volksrepublik Polen wird die Oder-Neiße-Linie als neue polnische Westgrenze festgelegt.
- 1964 - Malawi erklärt seine Unabhängigkeit vom Vereinigten Königreich.
- 1966 - Malawi wird eine Republik.
- 1967 - Biafra-Krieg: Nigerianische Truppen dringen in Biafra ein und beginnen einen fast dreijährigen Krieg, in dessen Verlauf fast zwei Millionen Menschen sterben.
- 1972 - Frankreich. Pierre Messmer wird Ministerpräsident.
- 1975 - Die Komoren erklären ihre Unabhängigkeit von Frankreich.
- 1988 - Aus einer mit Pannen gespickten Präsidentschaftswahl in Mexiko geht Carlos Salinas de Gortari als Sieger hervor.
- 1992 - in Wimpar wird der gemeinnützige Verein C.A.R.M.E.N. e.V. gegründet
- 1995 - Der SPD-Politiker Johannes Rau wird zum fünften Mal zum Ministerpräsidenten von Nordrhein-Westfalen gewählt
- 1997 - Bundeskongresswahlen in Mexiko
- 1997 - Burkina Faso. Regierungschef Kadré Désiré Quédraogo wird entlassen. Staatspräsident Blaise Campaoré übernimmt das Amt des Regierungschefs selbst.
- 2002 - Afghanistan. Der Vizepräsident Hadschi Abdul Kadir wird bei einem Attentat getötet.
- 2003 - Sghaïr Ould M'Bareck wird Regierungschef in Mauretanien.
- 2003 - Abgeordentenwahl in Mexiko
- 2004 - Im Hyde Park in London weiht Königin Elizabeth II. einen Brunnen zum Gedenken an Prinzessin Diana ein
Wirtschaft
- 1998 - Hongkong, Volksrepublik China. Der Flughafen Chep Lap Kok nimmt seinen Betrieb auf.
- 2001 - Weitere Länder erhöhen bei einer Konferenz in Genf, Schweiz, die an Burundi durch Frankreich zugesagten 440 Mio. USD auf 830 Mio. USD.
Wissenschaft und Technik
Kultur
- 1706 - Uraufführung der Oper Endimione von Giovanni Bononcini im Palazzo di Belfonte bei Wien.
- 1798 - Uraufführung der Oper Die Geisterinsel von Johann Friedrich Reichardt an der Hofoper Berlin.
- 1859 - Uraufführung der Operette Les Vivandières de la Grande Armée von Jacques Offenbach am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris.
- 1957 - John Lennon und Paul McCartney (The Beatles) treffen sich das erste Mal.
- 1964 - A Hard Day's Night, der erste Beatles Film hat Premiere.
Religion
Katastrophen
- 1927 - Eisenbahnunglück der Harzquerbahn im Thumkuhlental bei Dreiannenhone
- 1928 - Das Transportschiff "Angamos" (Chile) strandet im Sturm bei Punta Morguillas (Chile) und bricht auseinander. 283 Tote, 8 Überlebende.
- 1944 - Bei einem Zirkusbrand in Hartford (Connecticut) werden 168 Menschen getötet und über 700 verletzt.
- 1988 - Die Ölbohrinsel Piper Alpha in der Nordsee wird durch eine Explosion und den darauf folgenden Brand zerstört, 167 Arbeiter werden getötet.
Sport
- Ereignisse aus dem Bereich der Formel 1 siehe dort.
- Einträge von Leichtathletik-Weltrekorden s. u. der jeweiligen Disziplin unter Leichtathletik.
- 1957 - Althea Gibson gewinnt als erste schwarze Tennisspielerin das Turnier von Wimbledon.
- 1986 - Wimbledon, Großbritannien. Boris Becker gewinnt zum 2. Mal dieses Turnier im Finale gegen Ivan Lendl, Tschechoslowakei.
- 2000 - Der Weltfußballverband FIFA vergibt die Austragung der Weltmeisterschaft 2006 an Deutschland gegen den Mitbewerber Südafrika
- 2005 - Das Internationales Olympisches Komitee (IOC) hat in Singapur entschieden, dass in London die XXX. Olympischen Spiele 2012 ausgetragen werden.
Geboren
- 1606 - Justus Henricus Heidfeldt, reformierter Theologe und Philologe
- 1686 - Antoine de Jussieu, französischer Physiker und Botaniker
- 1700 - Joseph Gabler, deutscher Orgelbaumeister
- 1739 - Friedrich Wilhelm Rust, deutscher Komponist
- 1743 - Valentin Adamberger, deutscher Opernsänger
- 1747 - John Paul Jones (Seefahrer), Pirat, Seeheld, Marinepionier und Freiheitskämpfer
- 1755 - John Flaxman, englischer Künstler
- 1766 - Alexander Wilson, schottischer Ornithologe und Dichter
- 1796 - Nikolaus I. (Russland), russischer Zar
- 1818 - Adolf Anderssen, deutscher Schachmeister
- 1819 - Ignaz Knoblechner, slowenischer Missionar in Afrika
- 1824 - Adolphe van Soust de Borkenfeldt, belgischer Dichter und Kunsthistoriker
- 1832 - Maximilian (Mexiko), Kaiser von Mexiko
- 1850 - Emil Kränzlein, Fabrikant, Geheimer Kommerzienrat und Ehrenbürger der Stadt Erlangen
- 1859 - Verner von Heidenstam, schwedischer Dichter
- 1865 - Emil Jaques-Dalcroze, Komponist und Musikpädagoge
- 1873 - Paul Keller, schlesischer Publizist und Schriftsteller
- 1878 - Eino Leino, finnischer Schriftsteller
- 1885 - Ernst Busch (GFM), deutscher Generalfeldmarschall im 2. Weltkrieg
- 1886 - Marc Bloch, französischer Historiker
- 1887 - Annette Kellerman, australische Kunstschwimmerin und Filmschauspielerin
- 1887 - Walter Flex, deutscher Dichter
- 1898 - Gustav Ucicky, österreichischer Regisseur
- 1898 - Hanns Eisler, österreichisch-deutscher Komponist, Musikphilosoph und -theoretiker
- 1898 - Helene Wessel, deutsche Politikerin und MdB
- 1902 - Hans Krüger, deutscher Politiker und Bundesminister
- 1903 - Otto Lenz, deutscher Politiker
- 1907 - Frida Kahlo, mexikanische Malerin
- 1912 - Heinrich Harrer, österreichischer Naturforscher, Bergsteiger und Autor
- 1915 - Laverne Andrews, US-amerikanische Sängerin (Andrews Sisters)
- 1915 - Willy Guhl, schweizer Möbeldesigner
- 1919 - Osvaldo Guayasamín, Maler aus Ecuador
- 1921 - Nancy Reagan, Witwe von Ronald Reagan, dem 40. Präsidenten der USA
- 1923 - Josef Plöger, Kölner Weihbischof
- 1923 - Wojciech Jaruzelski, polnischer General und Politiker
- 1925 - Bill Haley, US-amerikanischer Rockmusiker
- 1927 - Janet Leigh, US-amerikanische Schauspielerin
- 1929 - Gerd Zacher, deutscher Komponist und Organist
- 1930 - Herbert Erhardt, deutscher Fußballspieler
- 1931 - Wilfried Hofmann, deutscher Autor
- 1931 - Della Reese, US-amerikanische Sängerin
- 1932 - Rainer Hauer, österreichischer Schauspieler
- 1934 - Günther Domenig, österreichischer Architekt
- 1934 - Peter Stella, deutscher Naturfotograf
- 1935 - Tenzin Gyatso, der XIV. Dalai Lama
- 1937 - Gene Chandler, US-amerikanischer Sänger
- 1937 - Wladimir Aschkenasi, russischer Pianist
- 1939 - Jet Harris, britischer Musiker
- 1939 - Mary Peters, britische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1940 - Nursultan Nasarbajew, Präsident von Kasachstan
- 1940 - Tove Skutnabb-Kangas, finnische Linguistin und Pädagogin
- 1942 - Claudia Wedekind, deutsche Schauspielerin
- 1944 - Bernhard Schlink, deutscher Jurist und Romanautor
- 1944 - Jan Bradley, US-amerikanischer Sänger
- 1945 - Rik Elswit, US-amerikanischer Musiker
- 1946 - George W. Bush, US-amerikanischer Politiker, 43. Präsident der USA
- 1946 - Peter Singer, australischer Philosoph und Ethiker
- 1946 - Sylvester Stallone, US-amerikanischer Schauspieler
- 1948 - Bodo Kirchhoff, deutscher Schriftsteller
- 1948 - Nathalie Baye, französische Schauspielerin
- 1951 - Geoffrey Rush, australischer Schauspieler
- 1952 - David Smith, britischer Sänger
- 1952 - Dimitrios Reppas, griechischer Politiker und Minister
- 1959 - John Keeble, britischer Musiker
- 1961 - Benita Fitzgerald-Brown, US-amerikanische Leichtathletin und Olympiasiegerin
- 1962 - Marc Vojka, österreichischer Multimediakünstler
- 1963 - Helmut Jawurek, deutscher Politiker und MdB
- 1970 - Tobias Abstreiter, deutscher Eishockeyspieler
- 1974 - Zé Roberto, brasilianischer Fußballspieler
- 1976 - 50 Cent, US-amerikanischer Rapper
- 1976 - Curtis Jackson, US-amerikanischer Rap-Musiker
- 1980 - Pau Gasol, spanischer Basketballspieler
Gestorben
Pau Gasol
- 1164 - Adolf II. (Schauenburg und Holstein), treuer Gefolgsmann Herzog Heinrich des Löwen
- 1189 - Heinrich II., Herzog von Anjou und König von England
- 1415 - Jan Hus, christlicher Reformator und Märtyrer
- 1476 - Regiomontanus, deutscher Astronom und Mathematiker
- 1533 - Ludovico Ariosto, italienischer Dichter der Renaissance
- 1535 - Thomas Morus, Lordkanzler von England
- 1553 - Eduard VI., von 1547 bis 1553 englischer König
- 1587 - Arnold Mercator, Kartograph
- 1623 - William Byrd, englischer Komponist und Organist
- 1672 - Johann Georg Reinhard, deutscher Jurist und Verwaltungsbeamter
- 1765 - Ferdinand Zellbell, schwedischer Komponist
- 1795 - Christian Gottlieb Kratzenstein, deutscher Professor und Naturforscher
- 1835 - John Marshall, US-amerikanischer Jurist und Politiker
- 1840 - Johann Heinrich Ramberg, deutscher Maler und Zeichner
- 1848 - Karl Godulla, deutscher Großindustrieller
- 1854 - August Borsig, deutscher Unternehmer und Gründer der Borsig-Werke
- 1854 - Georg Simon Ohm, deutscher Physiker
- 1863 - Ernst Merck, Unternehmer, Politiker
- 1877 - Friedrich Wilhelm Hackländer, deutscher Schriftsteller
- 1879 - Jakob Friedrich Reiff, deutscher Philosoph
- 1893 - Guy de Maupassant, französischer Schriftsteller und Dichter
- 1895 - Stefan Stambolow, bulgarischer Politiker und Premierminister von Bulgarien
- 1897 - Henri Meilhac, französischer Librettist
- 1901 - Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingfürst, deutscher Staatsmann
- 1902 - Maria Goretti, italienische Heilige
- 1905 - Anton Burger, deutscher Maler, Zeichner und Radierer
- 1916 - Odilon Redon, französischer Maler des Impressionismus
- 1922 - John Edwin Sandys, klassischer Gelehrter
- 1927 - Wilhelm Blos, deutscher Journalist, Schriftsteller und Politiker
- 1931 - Edward Goodrich Acheson, US-amerikanischer Chemiker und Techniker
- 1944 - Chuichi Nagumo, Vizeadmiral der kaiserlichen japanischen Marine
- 1945 - Adolf Bertram, Bischof von Hildesheim und Erzbischof von Breslau
- 1946 - Jeanne Lanvin, französische Modeschöpferin
- 1958 - Emil Teubner, Holzschnitzer und Bildhauer aus dem Erzgebirge
- 1958 - Luigi Musso, italienischer Rennfahrer
- 1959 - George Grosz, deutscher Maler und Grafiker
- 1960 - Aneurin Bevan, britischer Politiker
- 1960 - Johann Gottfried Bischoff, Stammapostel der Neuapostlischen Kirche
- 1962 - William Faulkner, US-amerikanischer Schriftsteller
- 1965 - Oscar Funcke, deutscher Politiker, MdB und Fabrikant
- 1971 - Horst Lange, deutscher Schriftsteller
- 1971 - Louis Armstrong, US-amerikanischer Jazztrompeter und Sänger
- 1973 - Otto Klemperer, deutscher Dirigent und Komponist
- 1975 - Otto Skorzeny, Offizier der Waffen-SS
- 1976 - Zhu De, chinesischer Politiker
- 1979 - Van McCoy, US-amerikanischer Musikproduzent, Songwriter und Musiker
- 1989 - János Kádár, Kommunist, ungarischer Parteichef und Ministerpräsident
- 1992 - Amadeus August, deutscher Schauspieler
- 1995 - Aziz Nesin, türkischer Pädagoge und Schriftsteller
- 1998 - Roy Rogers, US-amerikanischer Sänger
- 1999 - Joaquín Rodrigo, spanischer Komponist
- 2000 - Wladyslaw Szpilman, polnischer Pianist, Komponist und Schriftsteller
- 2002 - John Frankenheimer, US-amerikanischer Regisseur
- 2003 - John Frederick Eisenberg, US-amerikanischer Biologe
- 2003 - Kathleen Jessie Raine, englische Lyrikerin
- 2004 - Bernd Pfarr, deutscher Cartoonist und Maler
- 2004 - Thomas Klestil, österreichischer Bundespräsident
- 2005 - Ed McBain, US-amerikanischer Schriftsteller
- 2005 - Claude Simon, französischer Schriftsteller und Nobelpreisträger
Feier- und Gedenktage
- Namenstage: Goar
- Staatsfeiertag in Tschechien - Gedenktag an Jan Hus (in Konstanz 1415 hingerichtet)
- Nationalfeiertag in Malawi
- Am 6. Juli wird weltweit der Tag des Kusses gefeiert.
- Gedenktag der heiligen Sexburga und Maria Goretti
Siehe auch
- 5. Juli - 7. Juli
- 6. Juni - 6. August
- Historische Jahrestage - Zeitskala
- Wikipedia:Glaskugel - Wikipedia:Formatvorlage Tag
0706
ja:7月6日
ko:7월 6일
simple:July 6
th:6 กรกฎาคม
Bermuda
Bermuda ist eine Inselgruppe im Atlantik, die als Britisches Überseegebiet Teil des Vereinigten Königreichs ist. Es liegt östlich des US-Bundesstaats North Carolina bei .
Die Bermuda-Inseln sind vor allem für das Bermudadreieck und für die Bermuda-Shorts bekannt geworden.
- Nationalfeiertag: 24. Mai
- Religion: überwiegend Christen
Geschichte
Bermuda wurde 1503 von dem spanischen Forscher Juan de Bermudez entdeckt, der aber wegen der gefährlichen Riffe, die die Insel umgeben, nicht an Land ging.
Die ersten Siedler waren englische Kolonisten auf dem Weg nach Virginia, die nach einem Schiffbruch 1609 auf der Insel strandeten. Die Gruppe unter der Führung von Sir George Somers verbrachte dort 10 Monate. Ihre Berichte über die Insel erregten in England große Aufmerksamkeit, so dass King James die Befugnisse über die Inseln 1615 an die Bermuda Company übergab. 1612 wurde von etwa 60 britischen Kolonisten St. George gegründet. Eine stellvertretende Regierung wurde 1620 eingesetzt, woraufhin Bermuda eine selbstständige Kolonie wurde.
Wegen der Abgeschiedenheit der Inseln blieb sie über Jahre ein Außenposten der britischen Zivilisation, wobei sich ihre Wirtschaft auf Handel mit Salz und das, für den Schiffbau gut geeignete, Zedernholz konzentrierte. Hamilton, eine zentral gelegene Hafenstadt, die 1790 gegründet worden war, wurde 1815 Hauptstadt.
Sklaven aus Afrika wurden schon kurz nach der Gründung der Kolonie nach Bermuda geschafft. 1807 wurde der Sklavenhandel verboten und 1834 wurden die Sklaven freigelassen. Etwa 60% der heutigen Bevölkerung Bermudas sind von afrikanischer Abstammung.
Seit der viktorianischen Zeit gab es Tourismus auf den Inseln um den nordamerikanischen Wintern zu entfliehen.
Während des Zweiten Weltkriegs war Bermuda eine wichtige Basis für US-amerikanische Truppen. 1941 errichtete die amerikanische Armee zwei feste Truppenstützpunkte, im Gegenzug bekamen die britischen Streitkräfte überschüssige amerikanische Zerstörer. 1995 wurden die amerikanischen, kanadischen und britischen Stützpunkte geschlossen.
Bermuda ist nach dem Zweiten Weltkrieg wirtschaftlich gediehen und hat sich in ein sehr erfolgreiches Finanzzentrum auf offener See entwickelt. 1968 wurde eine Verfassung aufgestellt, die seitdem das Verlangen nach Unabhängigkeit bestärkte, obwohl in einem Volksbegehren von 1995 die Unabhängigkeit abgelehnt wurde.
Politik
Bermuda ist ein Überseegebiet des Vereinigten Königreichs. Staatsoberhaupt ist Königin Elisabeth II., die durch einen von ihr ernannten Generalgouverneur vertreten wird. Alle wichtigen politischen Entscheidungen, insbesondere der Außen- und Verteidigungspolitik, werden direkt von der Regierung in London getroffen.
Geographie
Die Bermuda-Inseln sind vor allem durch das Bermudadreieck bekannt geworden, in dessen Bereich immer wieder Schiffe und auch Flugzeuge verschwunden sein sollen.
Das Klima auf den Bermuda-Inseln ist subtropisch-feuchtwarm. Allerdings können im Januar auch Tiefsttemperaturen von 5 Grad auftreten. Im September kommt es häufig zu Hurrikanen.
Die höchste Erhebung des Landes ist der Town Hill mit 79 Meter. Auffallend sind die starke Zergliederung der Inseln und die zahlreichen Karsthöhlen. Die Insel ist von Korallenriffen umgeben, den am weitesten nördlich gelegenen auf der Erde. Da Flüsse auf den Inseln fehlen, muss das Regenwasser in Zisternen gesammelt werden.
Charakteristisch für die subtropische Vegetation sind Gummibäume, Salbei-Arten und die Bermuda-Zeder. An manchen Küstenabschnitten wachsen auch Mangroven.
Auf den Bermuda-Inseln hat die fast ausgestorbene Vogelart Bermuda-Petrel ihre Brutstätten.
Auf den Bermuda-Inseln gibt es mehrere Nationalparks, sowohl über als auch unter Wasser.
Wirtschaft
Der wichtigste Wirtschaftszweig ist der Fremdenverkehr mit 40% des Bruttoinlandsprodukts. Rund 90% der Touristen kommen aus den USA, aber zunehmend auch aus Westeuropa. Da Bermuda ein "Steuer-Paradies" (mit niedrigen Steuersätzen) ist, siedelten sich dort Kreditinstitute und Versicherungen an. Ein Teil der Einnahmen stammt auch aus der Verpachtung eines Gebietes als Militärstützpunkt an die USA.
Das subtropische Klima ermöglicht eine intensive Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Südfrüchte, Kartoffeln, Gemüse, Tabak und Blumen (vor allem Lilien). Der Fischfang deckt nur den eigenen Bedarf. Abgesehen von dem als Baustoff genutzten Kalk sind keine Bodenschätze vorhanden. Kleine Industriebetriebe verarbeiten Duftstoffe und stellen Pharmazieprodukte und kosmetische Produkte her.
Ausgeführt werden vor allem Südfrüchte, Gemüse, Blumen, Pflanzenextrakte und kosmetisch-pharmazeutische Erzeugnisse. Nahrungsmittel aller Art, Erdölprodukte und Kraftfahrzeuge werden nach Bermuda eingeführt.
Verkehr
Mit dem amerikanischen Festland und mit London ist Bermuda durch mehrere Linienflugdienste verbunden. Charterfluglinien verbinden die Inseln mit Europa. Auf den Inseln verkehren staatliche Busse in dichter Folge. Die großen Inseln sind durch Dämme und Brücken miteinander verbunden.
Pro Familie ist auf Bermuda nur ein Auto zugelassen. Touristen können zwischen Fahrrad, Bus, Taxi, Pferdedroschke und Moped wählen. Letzteres ist das National-Vehikel der Bermuda-Inseln.
Bevölkerung
70% der Bewohner sind Schwarze und Mulatten, 30% sind Weiße. Die Farbigen sind Nachkommen afrikanischer Sklaven, die Weißen britischer Herkunft. Die Hauptstadt Hamilton hat 3.000 Einwohner. Die Amts- und Umgangssprache ist das britische Englisch. Der größte Anteil der Einwohner ist protestantisch (meist anglikanisch), 15% sind römisch-katholisch.
Die Einwohner von Bermuda genießen einen sehr hohen Lebensstandard. Es gibt praktisch keine Arbeitslosigkeit. Über 80% des Regierungsbudgets werden für Sozialleistungen und Bildung ausgegeben.
Vom 6. bis 17. Lebensjahr besteht allgemeine Schulpflicht. Das Bermuda College vermittelt eine Hochschulbildung; zum eigentlichen Universitätstudium gehen die Studenten in die USA oder nach Kanada.
Viele Einwohner Bermudas üben mehrere Berufe aus. Herablassung gegenüber bestimmten Arbeiten ist unbekannt. Zwar ist es erst ab 1961 der farbigen Mehrheit erlaubt, neben Weißen im Bus, Kino oder Restaurant zu sitzen. Aber heutzutage funktioniert die Integration der unterschiedlichen Hautfarben so gut wie kaum anderswo, was übrigens auch für Touristen gilt. Die Kriminalitätsrate ist äußerst niedrig, deshalb steht das winzige Gefängnis meist leer.
Auf den Bermuda-Inseln wird britische Tradition gepflegt. Dies zeigt sich zum Beispiel bei zahlreichen Paraden, bei den festlichen Uniformen, bei der "Old-England"-Kulisse der Ortschaften und auch in der Küche.
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Kategorie:Inselgruppe
Kategorie:Abhängiges Gebiet (Großbritannien)
ja:バミューダ諸島
ko:버뮤다
zh-min-nan:Bermuda
SongwriterEin Songwriter (engl. „Liederschreiber“) ist ein Komponist, der Lieder (engl. songs) komponiert und häufig auch den dazu gehörenden Text schreibt.
Die Bezeichnung wird ausschließlich im Bereich der U-Musik verwendet, während im Bereich der E-Musik die ursprüngliche Bezeichnung Komponist beibehalten wurde.
Ein Songwriter komponiert Musikstücke, die dann von Interpreten vorgetragen werden. Dieses Prinzip der Arbeitsteilung macht sich die Musikindustrie zur Nutze, um möglichst viele Lieder verwerten zu können. Die geschriebenen Songs werden häufig in Datenbanken gespeichert, um sie später dem passenden Interpreten zur Verfügung zu stellen und zu veröffentlichen.
Siehe auch
- Liste von Musikberufen
- Liedermacher
- Songwriting
Kategorie:Musikberuf
London
London (engl.: []) ist die Hauptstadt des Vereinigten Königreiches von Großbritannien und Nordirland und liegt an der Themse in Südostengland auf der Insel Großbritannien. In der Stadt leben 7.385.575 Menschen, davon etwa 2,7 Millionen in den zwölf Stadtbezirken von Inner London, in der Agglomeration 10.645.800(Stand jeweils 10. Juni 2005). Das heutige Verwaltungsgebiet mit den Stadtbezirken entstand am 1. April 1965 mit der Gründung von Greater London.
London ist eines der wichtigsten Kultur-, Finanz- und Handelszentren der Welt. In der Stadt befinden sich zahlreiche Universitäten, Hochschulen, Theater, Museen und Baudenkmäler. Das Stadtgebiet von Greater London, welches in Inner- und Outer London unterteilt ist, gliedert sich in die City of London und weitere insgesamt 32 Stadtbezirke ("London boroughs"), darunter auch die City of Westminster. London ist auch UN-Stadt (IMO).
Geografie
Geografische Lage
IMO
London erstreckt sich etwa 40 Kilometer entlang der schiffbaren Themse und liegt durchschnittlich 62 Meter über dem Meeresspiegel. London entstand aus einer Siedlung am Nordufer, der heutigen City of London. Die London Bridge war während vieler Jahrhunderte die einzige Brücke über den Fluss.
Aus diesem Grund befindet sich der größere Teil der Stadt nördlich des Flusses. Mit dem Bau weiterer Brücken im 18. Jahrhundert und dem Bau der Eisenbahnen im 19. Jahrhundert begann sich die Stadt in alle Richtungen auszudehnen. Die Landschaft ist flach bis leicht wellig, wodurch das ungehinderte Wachstum begünstigt wurde.
Die Themse war in früheren Zeiten wesentlich breiter und seichter als heute. Sie wird heute fast gänzlich durch Dämme begrenzt und die meisten Zuflüsse fließen unterirdisch. Die Gezeiten der Nordsee machen sich in London noch deutlich bemerkbar, die Stadt ist deshalb durch Überschwemmungen und Sturmfluten gefährdet. Bei Woolwich (östlich von Greenwich gelegen), wurde in den 1970er Jahren der Thames Barrier gebaut, um diese Gefahr einzudämmen.
Die geografischen Koordinaten des Stadtzentrums (in der Nähe des Trafalgar Square) sind 51,30 Grad nördlicher Breite und 0,08 Grad westlicher Länge. Durch das königliche Observatorium (Royal Observatory) in Greenwich wurde der bekannte Nullmeridian gelegt. Er ist Ausgangspunkt der Längengrade und damit auch der Zeitzonen.
Klima
Zeitzone
London befindet sich in der gemäßigten Klimazone. Die Sommer sind warm aber selten heiß; die Winter sind zwar kühl, doch sinkt die Temperatur selten unter den Gefrierpunkt. Der wärmste Monat ist Juli mit 16,3° Celsius im Durchschnitt, der kälteste Januar mit 3,9° Celsius im Mittel. Die höchste jemals in London gemessene Temperatur war 37,9° Celsius, gemessen während der Hitzewelle 2003. Die große überbaute Fläche hält die Wärme zurück und schafft dadurch ein Mikroklima. Manchmal ist es in der Stadt bis zu fünf Grad wärmer als in der umliegenden Landschaft.
Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 9,7 Grad Celsius und die mittlere jährliche Niederschlagsmenge 753 Millimeter. Der meiste Niederschlag fällt im Monat Dezember mit durchschnittlich 80 Millimeter und der wenigste im Juli mit 44 Millimeter im Mittel. Schnee fällt eher selten, höchstens einige Zentimeter pro Jahr. Ereignisse wie die Schneekatastrophe von 1978, als London geradezu im Schnee versank, sind eine Seltenheit. Keine Seltenheit sind dagegen Inversionswetterlagen. Eine davon führte 1952 zu einer großen Smog-Katastrophe.
Geschichte
Hauptartikel: Geschichte Londons
Geschichte Londons, im Vordergrund Parliament Square, im Hintergrund das Riesenrad "London Eye"]]
Auf dem heutigen Stadtgebiet stand einst eine unbedeutende keltische Siedlung. Etwa um die Mitte des 1. Jahrhunderts n. Chr. wurde sie von den Römern eingenommen und "Londinium" getauft. Die römischen Siedler bauten eine Brücke über die Themse und nutzten das Lager für die Verschiffung von Mineralien und landwirtschaftlichen Produkten. Unter Kaiser Septimius Severus (146-211) entwickelte sich Londinium schnell zum Handelszentrum der römischen Provinz "Britannia superior". Im Jahre 61 n. Chr. zerstörten die Briten, angeführt von Königin Boudicca (30-61), die Siedlung.
Nach deren Wiederaufbau wurden im 2. Jahrhundert n. Chr. schützende Wallanlagen um die Stadt errichtet. Dennoch büßte sie ihre bedeutende Rolle nach dem Abzug der Römer im Jahre 410 und während der Eroberung Britanniens durch die Angeln und Sachsen vorübergehend ein. Während der Herrschaft der Dänen verwaisten weite Teile Londons. Im Jahre 886 nahmen die Sachsen unter der Führung von König Alfred dem Großen (848-899) die Stadt ein, die seit dem 7. Jahrhundert unter dem Namen "Lundenevic" Hauptstadt der Könige von Essex war.
1066 nahmen die Normannen die Stadt ein. Wilhelm I. (1027-1087) ließ sich nach der siegreichen Schlacht von Hastings als erster König in der Westminster Abbey krönen und bestätigte die besonderen Rechte Londons. In der Folgezeit strebte die Stadt wirtschaftliche und politische Unabhängigkeit an. Im Jahre 1192 wählten die Einwohner ihr erstes eigenes Stadtoberhaupt, ab 1351 auch einen eigenen Stadtrat. Bis Ende des 14. Jahrhunderts durfte der regierende Monarch das freie und selbstverwaltete London nur mit einer gesonderten Genehmigung betreten. Die Entwicklung der Stadt lag überwiegend in den Händen einer Oberschicht von Kaufleuten, die den englischen Außenhandel als Mitglieder der Hanse (Stalhof) ausbauten.
London musste in seiner wechselvollen Geschichte viele Rückschläge hinnehmen. Nachdem im 16. Jahrhundert die Gründung der ersten großen Handelskompanien und der ersten Warenbörse (1570) den wirtschaftlichen Aufstieg vorangetrieben hatte, wurde die Stadt 1664 und 1665 von einer verheerenden Pestwelle ("Great Plague") heimgesucht, die über 70.000 Menschenleben forderte. Im September 1666 verwüstete eine Feuerkatastrophe große Teile der Altstadt. Etwa 13.000 Häuser und 89 Kirchen fielen den Flammen zum Opfer. Nach dem "Großen Brand von London" wurde London in erster Linie nach Entwürfen des Architekten Sir Christopher Wren (1632-1723) wiederaufgebaut. Das Stadtgebiet entwickelte sich weiter nach Westen - in Richtung der Gemeinden Kensington und Chelsea. In den Bezirken am westlichen Stadtrand von London entstanden in der Folgezeit große Plätze, wie die in "Berkeley", "Grosvenor" und "Hanover". Zudem wurden Wasserversorgungsanlagen und Abwassersysteme installiert und die Straßen gepflastert.
1723]
Zwischen 1675 und 1711 schuf Christopher Wren sein Hauptwerk, die "St. Paul's Cathedral" mit ihrer 110 Meter hohen Kuppel. Ende des 17. Jahrhunderts wurde auch Soho mit seinem rechtwinkligen Straßennetz und dem "Soho Square" angelegt. Ein weiteres städtisches Viertel entstand in Westminster. Während des 19. Jahrhunderts wuchs London rapide und errang während des viktorianischen Zeitalters große Bedeutung als Hauptstadt des British Empires. 1851 ist London laut Volkszählung mit 2.651.939 Einwohnern die größte Stadt Europas und das Zentrum der industrialisierten Welt. Hier findet die erste Weltausstellung statt.
Während des 2. Weltkrieges, vor allem 1940 und 1941 erlitt London, wie viele andere britische Städte auch, durch Angriffe der deutschen Luftwaffe schwere Verwüstungen. Diese Bombardements gingen mit dem Namen "the blitz" in die Geschichte der Stadt ein. London war gerade deshalb ein so "beliebtes" Ziel, weil die Stadt stark industrialisiert war und die Moral der Bevölkerung gebrochen werden sollte. Die zerstörten Gebäude wurden nach dem Krieg durch moderne Bauten ersetzt.
Seit den Terroranschlägen in den USA vom 11. September 2001 galt auch London, vor allem wegen des Einsatzes britischer Truppen an der Seite der US-Army im Irak, als Ziel möglicher Anschläge islamistischer Terroristen. Am 7. Juli 2005 kam es in der britischen Hauptstadt schließlich zu vier Bombenanschlägen in drei U-Bahn-Zügen und einem Bus. Die Polizei und die englische Regierung gingen davon aus, dass die Täter aller Wahrscheinlichkeit nach dem Umkreis der islamistischen Terror-Organisation Al-Qaida zuzurechnen sind und britische Staatsbürger mit pakistanischen Wurzeln waren ("Homegrown terrorists"). Die Anschläge forderten 56 Todesopfer und mehr als 700 Verletzte.
Einwohnerentwicklung
London war von 1825 bis 1925 die bevölkerungsreichste Stadt der Welt, bis sie von New York überholt wurde. Bei der Volkszählung im Jahre 2001 wurden 7.172.036 Einwohner gezählt. London ist traditionellerweise ein Anziehungspunkt für verschiedene Kulturen und Religionen. Während zu Beginn des 20. Jahrhunderts hauptsächlich Iren, Polen, Italiener und osteuropäische Juden nach London kamen, sind seit circa 1950 vor allem Menschen aus ehemaligen britischen Kolonien, beispielsweise Indien, Pakistan und Bangladesch, eingewandert.
Heute stammen etwa zehn Prozent der Bevölkerung vom indischen Subkontinent und etwa fünf Prozent aus der Karibik, ein Prozent sind chinesischer Abstammung. 1,6 Millionen Einwohner sind Muslime. Insgesamt wurden 25,874 Prozent der Bevölkerung außerhalb der Europäischen Union geboren. Das Ballungsgebiet von London dehnt sich über das eigentliche Stadtgebiet von Greater London hinaus und zählt 12,6 Millionen Einwohner. Dies sind mehr als in Schottland, Wales und Nordirland zusammen. London ist damit der zweitgrößte Ballungsraum Europas und einer der größten in der Welt.
Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand. Bis 1750 handelt es sich um Schätzungen, von 1801 bis 2001 um Volkszählungsergebnisse und 2005 um eine Berechnung.
Nordirland
Politik und Verwaltung
Nordirland
Im Jahre 1965 erfolgte die Gründung der Verwaltungsregion Greater London, ein Zusammenschluss der alten County of London mit Middlesex sowie Teilen der Grafschaften Essex, Hertfordshire, Kent und Surrey. Greater London ist unterteilt in 32 London Boroughs und die City of London. Die Boroughs sind für die lokale Selbstverwaltung und den Betrieb der meisten öffentlichen Einrichtungen auf ihrem Gebiet zuständig. Die City of London wird historisch bedingt von der Corporation of London verwaltet.
Die Greater London Authority (GLA) koordiniert die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Boroughs, ist für die strategische Planung zuständig und betreibt öffentliche Einrichtungen, die in der ganzen Stadt tätig sind; dazu gehören die Feuerwehr, die Polizei und der öffentliche Verkehr. Die GLA besteht aus dem Mayor of London (Oberbürgermeister) und der London Assembly (Stadtparlament mit 25 Sitzen), die beide ihren Sitz in der City Hall haben. Der aktuelle Mayor of London ist Ken Livingstone. Nachdem er im Jahre 2000 gegen den offiziellen Labour-Kandidaten angetreten war, wurde er aus der Partei ausgeschlossen, dann allerdings 2004 wieder aufgenommen und im Amt bestätigt. Der Lord Mayor of London, der Bürgermeister der City of London, übt lediglich zeremonielle Funktionen aus.
Frühere Verwaltungsbehörden waren die Metropolitan Board of Works (MBW) von 1855 bis 1889, der London County Council (LCC von 1889 bis 1965 und der Greater London Council (GLC) von 1965 bis 1986. Der GLC wurde von Premierministerin Margaret Thatcher aufgelöst, nach politischen Auseinandersetzungen zwischen der Regierung und dem GLC-Vorsitzenden Ken Livingstone. 14 Jahren besass London keine übergeordnete Verwaltung; die meisten Aufgaben wurden an die Boroughs übertragen, einzelne direkt an die Zentralregierung. Diese Maßnahme führte zu großen Koordinationsproblemen. Auch nach der Einsetzung der GLA im Jahr 2000 besitzen die Boroughs eine größere Autonomie als noch zu Zeiten der GLC.
Die Polizeibehörde der 32 London Boroughs ist der Metropolitan Police Service, besser bekannt unter dem Namen Metropolitan Police oder kurz als "the Met". Die City of London besitzt eine eigene Polizeibehörde, die City of London Police.
Stadtbezirke
Nachfolgend sind die Stadtbezirke von London (London Boroughs) aufgeführt. In Klammern die Einwohnerzahl (Stand: UK Census, 2001).
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Theater
City of London Police
Das National Theatre der National Theatre Company in South Bank und das Barbican Arts Centre der Royal Shakespeare Company gehören zu den vielen Zentren des professionellen Theaterschauspiels . Das Royal Court Theatre, eine der traditionsreichsten Bühnen in London, ist im Februar 2000 nach vier Jahren Umbauzeit wieder eröffnet worden.
Das Royal Opera House in Covent Garden und das Coliseum, in dem die English National Opera Company untergebracht ist, sind die beiden berühmtesten Opernhäuser. Konzerthäuser sind die Barbican, die Royal Festival Hall und die Saint John’s Church in Westminster. Der beliebteste Konzertsaal liegt in der Wigmore Hall hinter der Oxford Street. Im Juni 2002 sind nach umfangreichen Renovierungsarbeiten Teile des 1988 im heutigen Finanzviertel entdeckten römischen Amphitheaters der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.
London bietet eine breite Palette an kulturellen Veranstaltungen. Im Londoner Westend sind mehr als ein Dutzend Theater zu Hause. Gespielt wird alles von der Klassik bis zur Moderne.
Dort wurde unter anderem Andrew LLoyd Webbers weltberühmtes Musical Cats uraufgeführt. Das Globe Theatre ist eine Rekonstruktion des Freiluftschauspielhauses, das 1599 entworfen wurde. Für dieses Theater schrieb Shakespeare viele seiner größten Stücke. Die Spielzeit läuft von einem Mai bis September mit Produktionen von Shakespeare, seinen Zeitgenossen und von modernen Autoren.
The London Palladium ist das wohl berühmteste Londoner Theater. In den 1950er Jahren wurde die, in England, populäre Varieté Show „Sunday Night at the London Palladium“ live im Fernsehen ausgestrahlt. Das Royal Opera House, („Königliches Opern Haus“) in Covent Garden ist eines der renommiertesten Opernhäuser der Welt. Es ist außerdem die Heimat des Royal Ballet. Weitere bekannte Theater sind das Theatre Royal Haymarket und das Theatre Royal Drury Lane.
Am Trafalgar Square befindet sich die Kirche St. Martin-in-the-Fields. Sie wurde in den Jahren 1721 bis 1726 nach den Plänen des Architekten James Gibbs gebaut. In der Kirche finden häufig Konzerte statt; zu den dort auftretenden Orchestern zählen unter anderem die Academy of St. Martin in the Fields und New Trinity Baroque aus den USA. In der Krypta wurde ein Café eingerichtet, in dem manchmal Jazz-Gruppen auftreten. Die Pfarrei beherbergt auch einen der berühmtesten Kirchenchöre der Welt.
London beheimatet fünf professionelle Symphonieorchester. Diese sind das London Symphony Orchestra, das London Philharmonic Orchestra, das Royal Philharmonic Orchestra, die Philharmonia und das BBC Symphony Orchestra. Der Höhepunkt eines jeden Jahres ist die von der BBC weltweit übertragene “Last Night of the Proms“ aus der Royal Albert Hall.
Museen
Royal Albert Hall
Royal Albert Hall
Zu den größten und bekanntesten Museen weltweit zählt das British Museum in Bloomsbury. In ihm befinden sich über sechs Millionen Ausstellungsstücke. Dort kann man sich Sammlungen mit ägyptischen und klassischen Antiquitäten, Schätze aus dem Reich der Sachsen, aber auch zeitgenössischen Artefakte ansehen. Berühmt ist auch der Reading Room, ein kreisrunder Lesesaal, in dem schon Mahatma Gandhi und Karl Marx studierten. Rechtzeitig zum Millennium ist der Queen Elizabeth II Great Court festiggestellt worden. Es ist der größte überdachte Innenhof Europas.
Das Victoria and Albert Museum im Stadtteil South Kensington verfügt über eine Sammlung von Kunstschätzen aus aller Welt, darunter Skulpturen, Kleidung und Kostüme, kostbare Porzellan- und Glasgefäße, Möbelstücke und Musikinstrumente. Nahe befinden sich das Science Museum London und die Museen für Geologie und Naturgeschichte auch Naturhistorisches Museum (Natural History Museum). Auf der anderen Seite der Stadt, direkt in der City, liegt das Museum of London, dessen Ausstellungen die Entwicklung Londons von seinen Anfängen bis zum heutigen Tag zeigt.
Die National Gallery am Trafalgar Square besitzt eine vielfältige Gemäldesammlung, die von den frühen Anfängen in Italien bis hin zu Werken von Cézanne und Seurat reicht. Nebenan ist die National-Portrait-Galerie, in der über 9.000 Porträts ausgestellt sind. Im Jahre 1897 ist die Tate Gallery auf der Uferstraße zwischen Chelsea und Westminster eröffnet worden. Sie umfasst die größte Sammlung britischer Gemälde vom 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Gegenüber der Saint Paul’s Cathedral ist im Juni 2000 die Tate Modern, ein Ableger der Tate Gallery, eröffnet worden.
Weitere bekannte Mussen und Ausstellungen sind Madame Tussaud's Waxworks, das National History Museum, die Cabinet War Rooms, das Medievel Archery Museum, das Imperial War Museum, Somerset House und in der Baker Street 221B das Sherlock Holmes Museum.
Bauwerke
Somerset House
Somerset House
Am westlichen Ende von London steht die Saint Paul's Cathedral und am nördlichen Ufer der Themse befindet sich der Tower von London, eine Festung der Normannen, die von Wilhelm dem Eroberer zur Verteidigung seiner neuen Ländereien Ende des 11. Jahrhunderts angelegt wurde. Die in der Nähe gelegene Tower Bridge zählt zu den Wahrzeichen von London.
Westlich davon verläuft die London Bridge; sie ist an Stelle der einzigen Brücke errichtet worden, die bis Ende des 18. Jahrhunderts die Themse in der Stadt überquerte. Bekanntester Turm in London ist der 98 Meter hohe Glockenturm, in dem sich Big Ben befindet, die 13. Glocke, die die Stunde schlägt. Er ist ein Teil des Palace of Westminster, dem Sitz des Parlaments. Am nördlichen Ufer der Themse findet man die Docklands, zu denen auch Canary Wharf mit dem Wolkenkratzer 1 Canada Square gehört.
Die altertümlichen Inns of Court, der Gerichtsbezirk, in dem sich viele Anwälte und Rechtsberatungsfirmen niedergelassen haben liegen im Westen und Nordwesten der City. Die Fleet Street, früher einmal Sitz der britischen Landespresseagentur, die heute in andere Teile der Stadt umgezogen ist, befindet sich im Westen der City. Den Stadtteil Bloomsbury, den eine berühmte Gruppe literarischer Intellektueller aus den 1920er Jahren dank seiner Nähe zur Universität in London und dem British Museum zu ihren Lieblingsplatz auserkoren hatte, kann man im Nordwesten besuchen.
Im Süden von West End liegt der Verwaltungsbezirk Londons, der Regierungsbezirk mit der Whitehall, dem Parlamentssitz (offizieller Name: Palace of Westminster), der St James's Palace (Wohnsitz des Prince of Wales) sowie der Buckingham Palace mit dem Ritual der Wachablösung, die Residenz der Königin in London. Die Stadtbezirke Knightsbridge und Kensington, beides äußerst elegante Wohnviertel besitzen vielen Sehenswürdigkeiten, darunter das Warenhaus von Harrods und die Royal Albert Hall.
Der Palast des Erzbischofs von Canterbury (Lambeth Palace) befindet sich im Süden von West End, am anderen Flussufer und in dessen Nähe der South Bank Arts Complex, zu dem auch die Royal Festival Hall gehört. Ganz in der Nähe liegen weitere Wohngebiete, die eng mit der Geschichte verknüpft sind, wie unter anderem Clapham, Dulwich, Greenwich und Wimbledon. Letzteres ist eine der ältesten Siedlungen der Stadt und Greenwich ist Namensgeber für die Greenwich Mean Time. Sie war früher die Hauptuhrzeit, von der die Uhrzeiten in der gesamten Welt berechnet wurden.
In Wandsworth befindet sich eines der markantesten und zugleich umstrittensten Wahrzeichen Londons, die Battersea Power Station. Das 1939 in Betrieb genommene Kraftwerk wurde durch das Pink Floyd-Album Animals weltberühmt und soll nun umfangreich restauriert werden.
Im Januar 2000 erregte die Eröffnung des London Eye-Riesenrades großes Aufsehen. Die Anlage, die mit einer Höhe von 137 Metern das höchste Riesenrad der Welt ist, sollte bereits zum Jahreswechsel fertig gestellt werden. Aufgrund von Sicherheitsmängeln ist das 35 Millionen Pfund Sterling teure Riesenrad aber erst einige Wochen später in Betrieb genommen worden.
Kurz nach dem Bau des Eiffelturms wollte man auch in London einen ähnlichen Turm bauen, den sogenannten Watkins Tower. Allerdings blieb er ein Turmstumpf, der 1907 abgerissen wurde. Der 1950 errichtete Crystal Palace Tower, ein 222 Meter hoher Sendeturm ohne Aussichtsplattform trägt wegen seiner Bauweise den Spitznamen "Londoner Eiffelturm".
Weitere Sehenswürdigkeiten sind die Abbey Road Studios, der Kensington Palace, der Stadtbezirk Covent Garden, der Sitz des Premierministers in Downing Street No. 10, Hampton Court Palace, das Riesenrad London Eye, der Platz Piccadilly Circus, der Stadtteil Soho mit seiner Chinatown, die Temple Church, Westminster Abbey sowie Carnaby Street und Whitehall.
Parks
Whitehall
London besitzt eine große Anzahl von luxuriösen Grünanlagen. Über 200 Parkanlagen breiten sich auf rund 220 Quadratkilometern aus. Die Royal Parks waren einst den englischen bzw. britischen Monarchen vorbehalten und wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts in öffentlich zugängliche Parkanlagen umgewandelt.
Der bekannteste der "Royal Parks" ist der Hyde Park mit der Marble Arch und dem Speakers' Corner, der an die Kensington Gardens angrenzt, ist früher als die „Lunge Londons” bezeichnet worden. Von eleganten Wohngebäuden umgeben, die für den Prinzregenten entworfen wurden, ist der Regent's Park im Norden des West End. Dieser Park umfasst gleichzeitig auch den zoologischen Garten (London Zoo). Mitten im Stadtzentrum befinden sich der Green Park und der St. James's Park.
Im Januar 2001 ist der Thames Barrier Park fertig gestellt worden; die Anlage entstand bei den Stauwerken der Themse (Thames Barrier) auf alten Dockanlagen. In den äußeren Stadtbezirken von London befinden sich noch einige weitere ausgedehnte Grünflächen, wie der Greenwich Park, Richmond Park, Bushy Park, Hampstead Heath und die Kew Gardens.
Weltkulturerbestätten
Kew Gardens
Die UNESCO hat insgesamt vier Bauwerke bzw. bauliche Ensembles in London zum Weltkulturerbe der Menschheit erklärt. Diese sind:
- Das Ensemble bestehend aus Palace of Westminster, Westminster Abbey und St. Margaret's Church (1987)
- Tower of London (1988)
- Greenwich Park mit Queens's House, Royal Greenwich Observatory und Royal Naval College (1997)
- Royal Botanic Gardens (2003)
Sport
In London gibt es 13 professionelle Fußballklubs; die meisten sind nach dem Stadtteil benannt, in dem sie ihre Heimspiele austragen. In der Premier League sind folgende Mannschaften vertreten: Arsenal, Charlton Athletic, Chelsea, Fulham, Tottenham Hotspur und West Ham United. In der Football League Championship, der zweithöchsten Spielklasse, spielen Crystal Palace, Millwall und Queens Park Rangers. Im legendären Wembley-Stadion fanden die Endspiele der Fußball-Weltmeisterschaft 1966 und der Fußball-Europameisterschaft 1996 statt.
Sehr beliebt in London ist Cricket. Die Mannschaft des Middlesex County Cricket Club spielt in Lord's, dem berühmtesten Cricketstadion der Welt, welches dem Marylebone Cricket Club gehört, die Mannschaft des Surrey County Cricket Club im Stadion The Oval.
In Wimbledon findet jeweils im Juni das wichtigste der Grand Slam-Tennisturniere statt. Im Twickenham-Stadion finden nationale und internationale Rugby-Spiele statt. Im April wird jeweils der London Marathon durchgeführt, einer der beliebtesten Marathonläufe der Welt überhaupt.
Mit der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2012 an die britische Hauptstadt ist London die erste Stadt, welche zum dritten Mal - nach 1908 und 1948 - Austragungsort der Spiele sein wird.
Wirtschaft und Infrastruktur
Wirtschaft
1948
1948]
In London haben die produzierenden Industriezweige seit vielen Jahren an Bedeutung verloren. Gegenwärtig sind lediglich noch 10 Prozent der Arbeitnehmer in diesem Sektor beschäftigt. Die Druck- und Verlagsindustrie schreibt noch die besten Umsatzzahlen. Sie stellt ein Viertel der oben genannten Arbeitsplätze und hat einen Anteil von einem Drittel an der gesamten Produktion in London.
Die High-Tech-Industrie, die auf elektronische und pharmazeutische Erzeugnisse spezialisiert ist, arbeitet erfolgreich mit hohen Umsätzen. Viele der Industriebetriebe, die sich überwiegend in den äußeren Stadtbezirken befinden, tendieren dazu, sich völlig aus London zurückzuziehen. Im Sektor der Leichtindustrie sind Bekleidungswerke und Brauereien vertreten.
Über den Hafen von London werden im Gegensatz zu früher nur noch zehn Prozent des Binnen- und Außenhandels Großbritanniens abgewickelt. Seit 1971 ist die wirtschaftliche Wachstumsrate der Stadt mit 1,4 Prozent geringer als die des gesamten Landes in einer Höhe von 1,9 Prozent. Trotzdem weist London eine positive Handelsbilanz auf, was überwiegend auf den Dienstleistungssektor – insbesondere die Bereiche Finanzdienstleistungen und Tourismus – zurückzuführen ist. Jährlich besuchen etwa 20 Millionen Touristen die Stadt.
Die Internationale Börse Großbritanniens und der Republik Irland befindet sich in der City of London. Die Aufhebung der Regulierungen, bekannt unter dem Begriff Big Bang, ermöglichte 1986 den Einstieg in die moderne Welt des elektronischen Finanzwesens. Die Warenbörse London Metal Exchange ist die größte der Welt, die Wertpapierböse London Stock Exchange belegt weltweit den dritten Platz hinter New York und Tokio. London ist einer der drei globalen Finanzplätze.
Ein anderer Dienstleistungsbereich sind die Versicherungen, denen die Stadt seit über 300 Jahren ihren Wohlstand verdankt. Lloyd's ist die bekannteste Institution, nicht als Versicherungsgesellschaft im eigentlichen Sinn, sondern als eine Börse für Versicherungsverträge. Es ist eine Aktiengesellschaft von Versicherern, die fast jede Art von Versicherungen auf dem internationalen Markt übernimmt.
Eine Besonderheit der Londoner Stromversorgung stellte der Einsatz der HGÜ Kingsnorth, der bis heute einzigen innerstädtischen Anlage zur Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung dar. Diese 1975 in Betrieb genommene Anlage muss sich offenbar nicht sehr bewährt haben und wurde inzwischen stillgelegt.
Verkehr
Alle Verkehrsträger der Stadt (außer den Flughäfen und den Eisenbahnen) werden durch die Verkehrsgesellschaft Transport for London koordiniert und reguliert.
Luftverkehr
Transport for London
London ist weltweit das wichtigste Zentrum des internationalen Luftverkehrs. Die fünf Londoner Flughäfen Heathrow, Gatwick, Luton, Stansted und City Airport fertigen jährlich über 120 Millionen Passagiere ab. Heathrow und City Airport befinden sich innerhalb der Grenzen von Greater London, die übrigen außerhalb. Gatwick, Heathrow und Stansted werden durch Airport-Express-Züge mit der Innenstadt verbunden.
Daneben existieren in und um London mehrere Flugplätze für privaten und kommerziellen Luftverkehr. Dies sind Northolt Aerodrome, Biggin Hill Airport, Manston Airport und Southend Airport.
Von London fand der allerletzte Flug des Überschall-Passagierflugzeugs Concorde statt. Die Maschine mit der Kennung G-BOAF startete am 26. November 2003 unter Leitung von Chefpilot Mike Bannister von London-Heathrow ins Museum nach Filton nahe Bristol.
Eisenbahn
Bristol
Das britische Schienennetz ist weitgehend auf London zentriert. Insgesamt acht große Kopfbahnhöfe in der Innenstadt bilden das Zentrum des englischen Bahnnetzes. Diese sind: Charing Cross, Euston, King's Cross, Liverpool Street, Paddington, St Pancras, Victoria und Waterloo. Hinzu kommt der Durchgangsbahnhof London Bridge.
Geringere Bedeutung haben die Bahnhöfe Cannon Street, Fenchurch Street, Marylebone und Moorgate. Der Bahnhof Clapham Junction im Stadtteil Wandsworth ist außerhalb Großbritanniens zwar relativ unbekannt, ist aber mit 2.000 Zugbewegungen täglich der meistbefahrene Bahnhof Europas.
Von Waterloo fährt zudem der Eurostar, der durch den Eurotunnel London mit Paris und Brüssel verbindet. In einigen Jahren, wenn die Hochgeschwindigkeitsstrecke Channel Tunnel Rail Link nach London fertig gestellt ist, werden die Eurostar-Züge im Bahnhof St. Pancras enden. Zusätzlich entstehen die Eurostar-Bahnhöfe Stratford International im Stadtteil Stratford und Ebbsfleet im Nordwesten von Kent.
Fast alle Vorortszüge enden in einem der Kopfbahnhöfe. Ausnahme ist Thameslink, eine S-Bahn-ähnliche Strecke in Nord-Süd-Richtung durch die Innenstadt. Eine weitere Verbindung in Ost-West-Richtung namens Crossrail befindet sich in der Planungsphase.
U-Bahn und Straßenbahn
Crossrail
Die London Underground (the Tube), deren erstes Teilstück am 10. Januar 1863 eröffnet wurde, ist die älteste und mit einer Länge von 415 Kilometern auch die längste U-Bahn der Welt. Südlich der Themse gibt es weitaus weniger U-Bahnlinien als im Norden. Der Grund liegt in der für den Tunnelbau ungünstigen Geologie südlich des Flusses. Der Süden von London wird stattdessen mit einem engmaschigen Netz von oberirdischen Vorortseisenbahnen erschlossen.
Die Docklands Light Railway, eine vollautomatische Stadtbahn, erschließt das ehemalige Hafengebiet Docklands. Mehrere Verlängerungen befinden sich in Bau oder sind geplant. Am 23. März 1861 fuhr die erste Pferdestraßenbahn durch London und am 4. April 1901 die erste elektrische Straßenbahn. Der Betrieb ist am 5. Juli 1952 eingestellt worden. Nach einer Zwangspause von fast 50 Jahren wurde am 10. Mai 2000 die Straßenbahn in London wieder eingeführt; Tramlink erschließt den südlichen Stadtteil Croydon und umliegende Gebiete. Geplant ist zudem eine Straßenbahnlinie durch das Stadtzentrum (Camden Town/ King's Cross - Euston - Waterloo - Elephant & Castle - Brixton/ Peckham).
Straßenverkehr
Auch der Straßenverkehr konzentriert sich auf London. Die wichtigsten Fernverkehrsstraßen und Autobahnen treffen in London aufeinander (siehe auch Straßensystem in Großbritannien). In den Außenbereichen von Greater London beginnen folgende Autobahnen: M1 nach Norden, M11 nach Nordosten, M2 und M20 nach Südosten, M23 nach Süden, M3 nach Südwesten, M4 nach Westen und M40 nach Nordwesten. Alle Autobahnen werden durch die M25 miteinander verbunden, eine rund um Greater London verlaufende Ringautobahn.
Um das Stadtzentrum herum führt eine Ringstraße, die sich aus der A406 (North Circular Road) und der A205 (South Circular Road) zusammensetzt.
A205
Im Februar 2003 führte Transport for London die City-Maut London Congestion Charge ein. Das Befahren der Mautzone in der Innenstadt mit PKWs und LKWs kostet acht Pfund (bis Juli 2005 fünf Pfund). Ausgenommen sind Busse, Taxis, Feuerwehr, Polizei, Ambulanzen, Fahrräder, Motorräder und mit Alternativenergien betriebene Fahrzeuge. Seit der Einführung hat sich der motorisierte Verkehr um etwa ein Drittel reduziert.
Busse und Taxen
Charakteristisch für London sind zudem die roten Doppeldeckerbusse. Der Busverkehr ist vollständig privatisiert; die einzelnen Gesellschaften sind aber gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Busse im traditionellen Rot anzustreichen. Die alten Routemaster-Doppelstockbusse sind bis circa 2006 noch unterwegs und werden allmählich durch Gelenkbusse (bendy buses) von Mercedes-Benz ersetzt. Zwischen dem 16. Mai 1931 und dem 8. Mai 1962 verkehrten Trolleybusse in der Stadt.
London ist auch bekannt für die schwarzen Taxis. Um die begehrten Taxilizenzen für die Innenstadt zu erhalten, müssen die zukünftigen Fahrer einen anspruchsvollen Test bestehen. Dabei müssen sie sämtliche Straßen in einem Radius von sechs Meilen rund um Charing Cross auswendig kennen. Die Taxis in den Außenbezirken sind weniger stark reglementiert.
Bildung
Universitäten
Charing Cross
Die Universitäten und Hochschulen in London können auf eine lange Geschichte zurückblicken. London ist auch die Stadt mit den meisten Studenten. Die Universitäten Londons können in zwei Gruppen eingeteilt werden.
Die föderal organisierte University of London ist mit über 100.000 Studenten die größte Universität Europas. Sie besteht aus über 50 Colleges und Instituten, die über einen hohen Grad an Autonomie verfügen. Die größten und prestigeträchtigsten Colleges sind University College London, Imperial College, King's College, Queen Mary und die London School of Economics and Political Science. Kleinere Schulen und Institute sind auf bestimmte Wissensgebiete spezialisiert, wie die School of Oriental and African Studies, das Institute of Education und das Birkbeck College.
Daneben existieren weitere Universitäten, die nicht der University of London angeschlossen sind. Einige waren früher Technische Hochschulen, bis sie 1992 durch eine Gesetzesänderung den Status einer Universität erhielten wie z.B. die University of East London , während andere lange vor der der Gründung der University of London entstanden waren. Zu diesen zählen die City University im historischen Stadtzentrum, die Middlesex University im Norden Londons und die Brunel University im Westen Londons.
Kunstschulen
Brunel University
London ist das britische Zentrum der künstlerischen Ausbildung. Die vier Konservatorien sind das Royal College of Music, die Royal Academy of Music, das Trinity College of Music und die Guildhall School of Music and Drama. Auf die Schauspielerei spezialisiert sind die Royal Academy of Dramatic Arts (RADA), und die Central School of Speech and Drama.
Mit Kunst befassen sich das Central Saint Martins College of Art and Design, die Chelsea School of Art und die Camberwell School of Art (alle Bestandteil der University of the Arts), daneben auch das Goldsmith's College und die Slade School of Art (beide Bestandteil der University of London) sowie das Royal College of Art und die Wimbledon School of Art. Die ehemalige Hornsey School of Art ist heute ein Teil der Middlesex University.
Medizin und Forschung
Es gibt zahlreiche medizinische Fakultäten in London. Einige bestehen schon seit Jahrhunderten, darunter Queen Mary's School of Medicine and Dentistry, Guy's Hospital und St Thomas' Hospital. Das Imperial College ist ein führendes Zentrum der wissenschaftlichen Forschung und ist von der Reputation her mit dem MIT zu vergleichen. Ebenfalls von Bedeutung ist die Royal Institution.
Persönlichkeiten
London ist der Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Zu den bekanntesten gehören unter anderem mehrere britische Monarchen, die Premierminister Benjamin Disraeli, Clement Attlee, John Major, der Fußballer David Beckham, die Popsänger David Bowie, Phil Collins und Elton John, die Schauspieler Charlie Chaplin, Hugh Grant und Peter Ustinov, der Regisseur Alfred Hitchcock, der Theologe Thomas Morus, der Astronom Edmond Halley, die Supermodels Naomi Campbell und Kate Moss.
Siehe auch: Liste der Persönlichkeiten aus London
Literatur
- Chris Ellmers and Alex Werner: Dockland life : a pictorial history of London's docks 1860 - 2000, Museum of London., NA (1. Aufl. 1991) Edinburgh [u.a.] : Mainstream 2000, 221 S., ISBN 1-8401-8318-7
- Doreen Evenden: The midwives of seventeenth-century London, Cambridge [u.a.] : Cambridge University Press 2000, 260 S., ISBN 0-521-66107-2
- Edward Impey and Geoffrey Parnell: The Tower of London. The official illustrated history, London : Merrell 2000, 128 S., ISBN 1-85894-106-7
- Ralf Nestmeyer: "London. Ein Reisehandbuch." Michael-Müller-Verlag, Erlangen 2004, ISBN 3-89953-187-6
- London suburbs, Einführung von Andrew Saint, London : Merrell Holberton [u.a.] 1999, 240 S., ISBN 1-85894-077-x
- Dale H.Porter: The Thames embankment : environment, technology, and society in Victorian London, Ohio : University of Ohio, Akon Press 1998. - XVI, 318 S., ISBN 1-88483-628-3
- Malcolm Thick, The Neat House gardens : early market gardening around London, Totnes, Devon : Prospect Books 1998, 175 S., ISBN 0-907325-78-5
Weblinks
- [http://www.london.gov.uk/ Offizielle Seite der Stadt London] (englisch)
- [http://www.routenplaner24.de/city/,0,,London,GB,-208614.957929,271607.213926.htm Stadtplan von London]
- [http://www.londonleben.co.uk Deutsche Seite mit vielfältigen Informationen über London]
- [http://dmoz.org/World/Deutsch/Regional/Europa/Vereinigtes_K%c3%b6nigreich/England/St%c3%a4dte/London/ Linkliste zu London]
Kategorie:Ort in England
Kategorie:Hauptstadt in Europa
Kategorie:Ort mit Seehafen
als:London
fiu-vro:London
ja:ロンドン
ko:런던
ms:London
simple:London
th:ลอนดอน
zh-min-nan:London
Boot
Ein Boot ist ein Fahrzeug, welches nach dem archimedischen Prinzip auf dem Wasser, oder als U-Boot exakt ausbalanciert, (ebenfalls nach dem Archimedischen Prinzip), in einer von der Besatzung exakt definierbaren Tiefe im Wasser schwimmt.
Ein Boot unterscheidet sich von einem Floß durch seinen Antrieb.
Ein Floß wird lediglich durch die Strömung des Wassers fortbewegt und verfügt manchmal über Steuerungen, jedoch nie über einen eigenen Antrieb. Die Geschwindigkeit des Floßes im Vergleich zu dem ihm umgebenden Wasser bleibt also immer gleich Null.
Boote hingegen werden, wie auch Schiffe nicht durch die Strömung des Wassers fortbewegt, sondern über andere Antriebe (Segel, Motor oder auch das Rudern und Paddeln). Ein Boot oder Schiff hat also eine Geschwindigkeit und/oder Fahrtrichtung, die von der Geschwindigkeit und/oder Richtung des ihn umgebenden Wassers abweicht.
Ein Boot/Schiff wird aber nicht zum Floß, wenn der Antrieb ausfällt, sondern wird durch einen Ausfall oder die Beseitigung des Antriebes nur zu einem kaputten oder stillgelegtem Boot/Schiff.
Der Rumpf/Schiffskörper eines Bootes /Schiffes ist aus Holz, Stahl, Kunststoff, GFK oder gar Beton, manchmal sogar aus Kombinationen der o.a. Materialien, gefertigt.
Boote können nach ihrer Bauweise (Holzboot, Schlauchboot), ihrem Antrieb (Motorboot, Paddelboot, Ruderboot, Segelboot), nach ihrem Verwendungszweck (Fischerboot, Rettungsboot, Sportboot, Rennboot, Sumpfboot, Amphibienfahrzeug), nach ihren hydrodynamischen Eigenschaften (Gleiter, Halbgleiter, Verdränger) oder auch nach der Zahl der Rümpfe (1 = Monohull, 2 = Katamaran, 3 = | | |